Hautärzte warnen schon lange vor einem zu leichtsinnigen Umgang mit Sonnenschutzmitteln. Gerne wird das Auftragen von Sonnencremes oder Sonnensprays von uns Menschen vernachlässigt oder gar vergessen, was schlimme Folgen haben kann. Personen, die auf einen ausreichenden Sonnenschutz verzichten und deshalb häufig unter starkem Sonnenbrand leiden, haben nämlich ein deutlich höheres Risiko, an Hautkrebs zu erkranken.
Unter Hautkrebs versteht man alle bösartigen Veränderungen der Haut. Es gibt verschiedene Arten von Hautkrebs, die wir Ihnen nun einmal vorstellen möchten: So gibt es beispielsweise den „weißen Hautkrebs“. Damit ist ein Hautkrebs mit Ursprung im Hautepithel gemeint. Diese Form tritt am meisten bei älteren Personen auf. Vor allem im Gesicht kann man diese Form der Krankheit entdecken. Man kann in den meisten Fällen operieren und es kommt anschließend selten zu Metastasen. Wenn man sie allerdings nicht behandelt, können sie große Mengen des lokalen Gewebes zerstören, was Operationen bei großen Tumoren erschwert.
Anders ist der „schwarze Hautkrebs“, den man auch als malignes Melanom bezeichnet. Diese Form ist sehr gefürchtet, denn sie sorgt für die meisten Todesfälle an Hautkrebs, denn die Zellen, welche das Hautpigment Melanin bilden, erzeugen durch ihre Entartung einen sehr aggressiven Krebs. Diese Melanome werden schnell größer und können dann auch Metastasen in inneren Organen sowie Lymphknoten bilden. Auch gibt es eine Form von Hautkrebs der Immunzellen. Hierbei werden diese so genannten Lymphozyten angegriffen, welche sich überall im Organismus befinden können. Nicht nur im Blut und auch an den inneren Schleimhäuten, sondern auch auf der Haut können sich Lymphome bilden.
Anfangs sehen diese vielleicht wie Ekzeme aus. Später können daraus jedoch größere Knoten werden, die auch aufbrechen können. Gefährlich wird es noch, weil der Turmor auch andere Organe über das Blut– und das Lymphsystem befallen kann. Behandlungsmöglichkeiten sind Salben, UV – Bestrahlung oder eine Chemotherapie, je nachdem, wie schwer die Erkrankung ist.









